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Wie findest Du Podcasts? Mit Swoot

PODCASTMANIA Audio Blog #008

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie stark ist für dich Empfehlungsmarketing? Wir haben da eine neue App entdeckt, die in diesem Kontext sehr nützlich sein kann. Denn die meisten Podcaster haben das große Problem mit der Auffindbarkeit. Verschiedene Streaming-Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts, Deezer, Tidal usw. verbreiten jeweils verschiedene, z.T. eigene als "Originals" gekennzeichnete, Formate bzw. featuren diese. Nur reicht das nicht! Die vielen Podcasts, die aus dem Audioversum gecatcht und gehört werden wollen, lassen sich zig-tausendfach auflisten. Und da kommt nun Swoot. Eine neue App, bei der wir User - ganz social-like - zielgerichtet Podcast-Empfehlungen angezeigt bekommen.

Swoot Podcast App verfügbar über Apple App Store und Google Play

Screenshots: Swoot

Rein praktisch betrachtet handelt es sich um einem neuen Podcast-Player, bei dem wir sehen können, was Freunde und Bekannte hören und empfehlen. Alles mit den üblichen Social-Plattformen vernetzt und kinderleicht zu bedienen, kostenlos für iOS im Apple App Store und bei Google für Android.

Klar erkennbare Abgrenzung zu etablierten Audio-Plattformen

Die Idee dahinter liegt, vor allem für Publisher, im Grunde auf der Hand: Audio-Content leicht(er) auffindbar machen. Und doch hat es für viele Podcaster so lange gedauert, bis diese neue Plattform an den Start geht. Wobei die Swoot-Gründer schon seit 2016 an der Umsetzung der Idee arbeiten, und die Jungs gehen das Projekt verdammt ehrgeizig an, denn darin steckt eine Investition von 3 Mio. US-Dollar. Das ist mal eine Ansage!

Das Problem mit dem heutigen Podcast-Ökosystem

Laut Swoot sind 25 Prozent der Podcasts, die von Benutzern gespielt werden, von Freunden beeinflusst. Details zu diesen Untersuchungen und Zahlen werden nicht gezeigt, was aber hervorgehen soll ist: "Das Hören durch die Swoot-App macht Podcast-Shows einem größeren Publikum zugänglich." Und die ersten Tage seit Launch verliefen wohl schon recht erfolgreich. "Wir haben bereits einige Episoden im gesamten Netzwerk erlebt, die zeigen, wie effektiv soziale Netzwerke für Podcasts sind und dass der beste Inhalt ein großes Publikum erreicht", meint Swoot Co-Founder Pete Curley, übrigens neben Garret Heaton auch HipChat-Gründer. Diese Effizienz sei "mit dem heutigen Podcast-Ökosystem undenkbar."

Swoot Podcast App verfügbar über Apple App Store und Google Play

Screenshots: Swoot

Besser finden und gefunden werden

Tatsächlich haben aktuell beide Seiten Probleme mit dem Finden, Absender und Empfänger. Wie oben schon kurz beschrieben, geben die großen und etablierten Audio-Plattformen die Hörrichtungen vor. Was populär präsentiert wird, das wird in der Regel auch öfter geklickt, das ist so und ist aus Nutzersicht auch überhaupt zu verübeln - im Gegenteil. Wer soll da noch den Überblick behalten? Vor allem für leidenschaftliche Podcaster, die viel Zeit und Herzblut in ihre Audios investieren, und aus eigener Kraft oft keine oder nur begrenzte Möglichkeiten für PR haben, scheint diese Idee richtungsweisend. Und für die Nutzer könnte Swoot so was wie die persönliche Machete durch den Podcast-Dschungel werden.

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